Unser letztes Event im Oktober

Unser Saisonabschluss in diesem Jahr wurde zwar von Corona geprägt, aber nicht beeinträchtigt, wie das Foto mit Bernd Födisch deutlich zeigt. 

Immerhin schnitt er bei unserem Schleiferl, das mal wieder so richtig gut besucht war, fast punktgleich ab mit unserem Youngster Jonas Schaper, der den 3. Platz erreichte. Bernds Raffinesse sind eben nur junge Leute gewachsen, die seinen Schnitt und seine mit dem Rasiermesser gezogenen Bälle erlaufen, um sie ihm dann um die Ohren und vor die Füße zu ballern, was ihm keineswegs schlechte Laune macht.

Der 2. Platz ging an Sebastian Greiler, der mal Allen gezeigt hat, wo der Hammer hängt mit seinen Hammerschlägen. Der erste Platz ging an einen uns noch unbekannten Spieler Hendrik, der sich damit – wenn noch nicht in die Herzen – aber in die Annalen des TC St. Emmeram einschreiben wird, denn er will jetzt Mitglied werden. Versteht sich! Und erst damit erobert er dann unsere Herzen.

Solche Sieger brauchen wir!

Kalt war´s auf jeden Fall, und es war lustig. Zum letzteren hat vermutlich auch das perlende Getränk beigetragen, das großzügig zwischendurch auf Kosten des Hauses ausgeschenkt wurde, denn es gab noch einen weit wichtigeren Anlass, zusammen zu kommen:

Unser Wirt und Platzwart Toni Tauflinger verlässt uns nach fast 30 Jahren. Unverzichtbar an seiner Seite, stets mitten im Geschehen die gute, achtsame, keine Arbeit scheuende Gitta, die oft den laufenden Betrieb aufrecht erhalten hat, wenn Toni ermattet in den Seilen, nein … in den Netzen lag. 

Wir werden uns schwer tun ,lieber Toni, einen ebenbürtigen Platzwart zu finden. Dein Ruhm geht über Münchens Tore hinaus. Und natürlich hast Du uns über all die Jahre auch kulinarisch gut versorgt. Als gelernter Metzger wusstest Du den Braten aufzutischen und richtig zu schneiden. Auch hier müssen wir die Lücke füllen.

Unsere kleine Bilderschau, die Iris und Brigitte zusammengestellt haben, bekommen sicherlich bei Euch einen Ehrenplatz, denn wir wissen, dass unser Tennisclub Euer Wohnzimmer war.  

Clubmeisterschaft im Doppel vom 18.09. bis 20.09.2020

Viele Anmeldungen waren es ja nicht gerade zum Damen-und Herrendoppel. A bisserl was geht aber immer, und so war mindestens die Stimmung unter den Zuschauern beim Finale am Sonntag den 20. heiter, später sogar fast ausgelassen, was aber auch an dem guten Spumante lag, der großzügig verteilt wurde.
Und die Spieler liefen zur Hochform auf. Es wurde auf hohem Niveau um den 1.Platz gekämpft bei den Damen und Herren.
Und die Herren Friemer, Vater und Sohn, kämpften dann noch mit Peter Farago und Kai Pankatz um den 3. Platz.
Der Pokal ging an das Duo Friemer.
Esther Friemer kämpfte derweil um den 1. Platz mit Anke Schmidt, verlor ihn aber knapp an die wahren Profis im Damendoppel:
Bärbel Ask mit Carolin Adolphi.
Das Duo Jonas Schaper mit Daniel Schuh spielte erstklassig und gewann den 1. Platz gegen Bernd Födisch mit Marc Müller.
Die Zuschauer verbrachten einen spannenden und vergnüglichen Sonntagnachmittag bei strahlendem Wetter.

Und denkt daran, liebe Clubmitglieder:
Für unsere nächsten Clubmeisterschaften im nächsten Jahr wünschen wir uns rege Teilnahme und Anteilnahme.

Clubmeisterschaft im Einzel vom 11.09. bis 13.09.2020

Zwei wichtige Tennisereignisse fanden am Wochenende der
siebenunddreißigsten Kalenderwoche statt. Einmal die Endspiele der
US-Open in New York und die Clubmeisterschaften im Damen- und
Herreneinzel des TC St. Emmeram. Natürlich lassen sich die beiden Events
nur schwer miteinander vergleichen, aber es gibt doch einige Parallelen.
Wegen Corona haben sowohl in NY als auch beim TC St. Emmeram wohl einige
Spieler auf die Teilnahme verzichtet. Aber immerhin waren es bei den
Herren noch acht Gemeldete. Bei den Damen leider nur eine, die auch
keine Gegnerin fand. Vermutlich waren einige Damen noch ermattet von den
langen Tennisabenden vor dem TV? Das Endspiel beim TC St. Emmeram begann
am 13.09.2020 um 16:00 Uhr, also zur gleichen Zeit als in NY, Ortszeit,
am 13.09.2020, ein Österreicher gegen einen Deutschen aufschlug. Weitere
Gemeinsamkeiten der beiden Ereignisse gibt es allerdings nicht, außer
vielleicht, dass auch beim TC St. Emmeram sehr gutes Tennis geboten
wurde. Sieger wurde Lukas Mürter, der in zwei Sätzen Tobias Diebold
bezwang. Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass die Clubmeisterschaften
wieder etwas regeren Anklang finden und sich bei den Damen wenigstens
zwei melden.

Clubmeisterschaft im Mixed

Am 17.07.2020 startete das Mixed Turnier des TC St. Emmeram und zwar
mit einem 16-zehner Teilnehmerfeld und neu: begrenzt auf drei Tage, das
heißt: am 19.07.2020 fand bereits das Endspiel statt. Nachdem sich in
den vergangenen Jahren kaum jemand mehr für das Clubturnier interessiert
hat, war es diesmal anders, denn reichlich Zuschauer befanden sich auf
der Anlage und konnten sich die verschiedenen Matches anschauen.
Insbesondere am Schlusstag, dem 19.07., waren viele Zuschauer auf
unserer Clubterrasse bei schönstem Sonnenschein und beobachteten das
Halbfinale und das Finale, das dann zwischen dem Ehepaar Friemer und der
Mutter-Sohn Combi, Anke Schmidt, Marc Müller, ausgetragen wurde. Spontan
hatte sich die Turnierleitung unter Bärbel Ask dazu entschlossen, auch
noch den dritten Platz ausspielen zu lassen. Es gab besonders im
Endspiel sehr gutes Tennis zusehen, wozu auch der weibliche Part
beigetragen hat. Gleich im Anschluss an die Beendigung des Turniers gab
es dann auch schon eine Siegerehrung mit dem Überreichen von Siegprämien
und zwei Wanderpokalen, die aus dem Fundus eines Clubmitglieds stammten.
Den größeren Pokal in Silber erhielten die Zweitplatzierten, Esther und
Marcus, den kleinen Pokal in Gold die Sieger, Anke und Marc. Den dritten
Platz sicherten sich Leonie und Jonas, die gegen Georg und Geli
erfolgreich waren. Dieses Turnier war eine schöne Demonstration dafür,
dass Clubturniere deutlich an Attraktivität gewinnen, wenn sie zeitlich
eng begrenzt stattfinden, da dann tatsächlich auch Zuschauer da sind und
eine gute Wettkampfatmosphäre die Spieler/ Spielerinnen anfeuert. Ebenso
war es schön, anschließend den Sieg mit all den Zuschauern und
Spielern/Spielerinnen mit einigen spontan organisierten Flaschen Sekt zu
feiern, natürlich alles unter Beachtung der Coronaregeln.

Schleiferl Turnier des TC St. Emmeram am 21.06.2020

Der Corona bedingte Lockdown hat dazu geführt, dass unser erstes
Schleiferl Turnier, das ursprünglich für den 19.04.2020 angesetzt war,
erst so spät im Jahr stattfand. Auch schlechtes Wetter hat die
Durchführung dann noch weiter verschoben. Dann aber, pünktlich zum
Sommeranfang hat es geklappt.
Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein fanden sich erstaunlich
viele Clubmitglieder und Gäste um 11:00 Uhr auf der Anlage des TC St.
Emmeram ein. Die versammelte Menge glich zwar eher einem Maskenball zur
falschen jahreszeit, aber, vom Kopf an abwärts betrachtet, war dann
klar, diese Menschen wollten nicht schunkeln, sondern Tennis spielen.
Bärbel Ask, unsere Sportwartin, hatte die Spielleitung bestens
organisiert und sorgte trotz der zahlreichen Teilnehmer für einen
reibungslosen Ablauf des Turniers. Dass kein Mitspieler vom Fleisch
fällt, haben unsere beiden Event Managerinnen, Iris und Brigitte,
erfolgreich verhindert durch ein Angebot von Speisen und Getränken, die
käuflich zu erwerben waren. Erfreulich war auch, dass einige unserer
neuen Mitglieder teilgenommen haben, denn ein Schleiferl Turnier ist ein
geeignetes Mittel, um die “ Neuen “ mit den “ Alten “ bekannt zu machen
und gleich einmal zu testen, wer wie gut Tennis spielen kann. Der TC St.
Emmeram hat die Schleiferl Turniere schon immer als gute Möglichkeit des
gegenseitigen Kennenlernens gesehen und speziell für die neuen
Clubmitglieder als Test dafür, ob die Entscheidung, hier beizutreten,
richtig war.
Das Reizvolle an Schleiferl Turnieren ist auch, dass Personen
unterschiedlicher Spielstärke mit- und gegeneinander spielen, was im
normalen Tennisalltag eher selten oder garnicht vorkommt. Wer daher mit
allen Unwägbarkeiten, die durch die Auslosung entstehen, am besten
zurechtkommt, ist dann auch der wahre Tennis Crack.
Bei diesem Turnier ist das Marc Müller gelungen, der zwar auch sehr gut
Tennis spielt, aber trotz seiner Jugend wohl am besten mit Unwägbarem
zurechtkam.
Die rege Teilnahme und rundum entspannte Stimmung bei diesem Schleiferl
Turnier haben erneut gezeigt, dass diese Art von Club Event nicht
aussterben sollte.